Beckenverwringung

Die Beckenverwringung in der Integralen Orthopädie

Die Beckenverwringung (im Text als Bv abgekürzt) ist aus Sicht der Integralen Orthopädie die erste und wichtigste Entgleisungsreaktion des Bewegungsapparates auf Stress. Zusammen mit der damit einher gehenden stressbedingten, asymmetrischen, faszialen Ganzkörperverspannung ist sie die Grundursache für die meisten chronisch wiederkehrenden Rückenschmerzen und alle mit der Wirbelsäule zusammenhängenden Beschwerden.

Ihre passagere bzw. anhaltende Auflösung gibt eindeutige, klinisch reproduzierbare Hinweise auf die individuellen Stressfaktoren bzw. Störherde, die für die Bv zuständig sind. Da sie bei jeder Art von Stress wieder auftreten kann, ist eine regelmäßige Entspannungsbehandlung mit den Integrationstechniken erforderlich, um die körpereigenen Selbstregulationskräfte sowie die körperliche Belastbarkeit und geistig-emotionale Schwingungsfähigkeit zu gewährleisten.

Die folgenden Ausführungen bauen auf der persönlichen Erfahrung des Autors auf und können jederzeit auch vom Patienten nachvollzogen werden. Sie werden für Therapeuten und interessierte Kollegen bewusst etwas ausführlicher dargestellt, da es dem Autor um eine Verbreitung seiner Methode geht. Denn diese stellt aus seiner Sicht einen grundlegend neuen und ursächlichen Zugang, nicht nur zur Vorbeugung und Linderung von chronischen Rücken- und Gelenkschmerzen, sondern allen stressinduzierten Beschwerden und Erkrankungen dar.

Gerne stelle ich die entsprechenden Techniken, auch zur weiteren wissenschaftlichen Erforschung, in entsprechenden Kliniken oder Ausbildungszentren vor. Bei Übernahme dieser Erkenntnisse in eigene Veröffentlichungen und Therapiekonzepte bitte ich um die entsprechende Quellenangabe.

Physiologie 

Das vegetative oder autonome Nervensystem kennt einen Leistungsmodus (Sympathikotonus ) und einen Entspannungs- und Regenerationsmodus (Parasympathiko- oder Vagotonus). Anhaltender oder übermäßiger Stress führt zu einer Überlastung der Regulationszentren, insbesondere im Oberbauch, hinter dem Nabel, im Sonnengeflecht. Körper und Psyche können sich mehr richtig entspannen und somit auch sich nicht mehr ausreichend regenerieren.

Die anhaltende Ausschüttung von Stresshormonen und Cortisol in der Nebenniere und die Regulationsstörung des vegetativen Sonnengeflechts im Oberbauch bringen durch die enge Verflechtung des vegetativem Nervensystems mit der Psyche und dem Fasziensystem den Tonus der beiden zentralen Muskel-Faszienketten des Körpers aus dem Gleichgewicht und es resultiert bei jeder Art von übermäßigem Stress eine komplette oder partielle Bv, oft verbunden mit einer leichten emotionalen Trübung unserer „Laune“.

Das Fasziensystem umhüllt alle Muskeln und inneren Organe und leitet über der zwischen den Faszienhüllen verlaufenden Zwischenzellsubstanz oder Matrix Informationen, Stoffwechselschlacken und Nährstoffe. Es ermöglicht und verbindet nicht nur die dynamische Stabilität unseres Bewegungsapparates und Funktion unser inneren Organe, sondern kann über seine enge Verknüpfung mit dem sympathischen Nervensystem und dadurch auch Emotionen wahrnehmen und speichern. Wir merken das an einer Verkrampfung bei Stress und anderen unangenehmen eigenen oder fremden Emotionen und Entspannung in angenehmer Umgebung, durch angenehme Gefühle und Berührungen.

Die Faszien verlaufen in Längsbahnen den sogenannten Muskel-Faszienmeridianen von den Augenbrauen bis zu den Füßen bzw. Händen. Der Nabel kann als zentraler Verbindungs- und Schaltpunkt des gesamten Fasziensystems gesehen werden.

Der Hauptnerv des Parasympathikus, der Vagusnerv, hat eine Verbindung mit den Gesichts- , Augen- , Kiefer- und Ohrennerven sowie dem oberen Nacken, dem Oberbauch und dem Kreuzbein. Das wichtigste sympathische Nervengeflecht ist das Sonnengeflecht hinter dem Nabel vor der Wirbelsäule.

Die vom Autor entwickelten Integrationstechniken entlasten den Sympathikus, sowohl über die Entstörung von Störherden, als auch über die zentrale sowie lokale Entlastung des Fasziensystems und aktivieren gleichzeitig den Vagus durch lokale Hautreflexe.

Ihr persönliches Stressmuster

Jeder Mensch hat in seinem Körper harmonisch in seinem individuellem Schwingungsmuster schwingende Zellsysteme und meist auch mehrere überlastete oder traumatisch veränderte Zellsysteme, die nicht mehr synchron mitschwingen und das System dadurch stressen. Kommt es durch diesen Stress oder durch einen zusätzlichen äußeren Stress zu einer Überlastung der vegetativen Regulationszentren  reagiert unser System zunächst mit einer Bv und bei weiterer Überlastung mit Dekompensation unserer individuellen Schwachstellen.

Untersuchungsbefund

So können Sie an sich selbst oder Ihren Angehörigen testen, ob Sie eine Bv haben, also Ihr Körper im Stressmodus fixiert ist:

  1. Hüftbeuger (Iliopsoas): Ziehen Sie im Liegen nacheinander beide Knie, so weit es geht, hoch an die Brust. Der typische Untersuchungsbefund zeigt bei Stress auf der Seite des verkürzten Hüftbeugers ein Anheben des gestreckten Beines, wenn das gegenseitige Knie zur Brust gezogen wird.
  2. Hüftanspreizer (Adduktoren): Dann stellen Sie im Liegen bei gebeugten Hüften und Knien beide Füße auf und lassen nacheinander beide Knie nach außen fallen. Mit einer Hand halten Sie dabei die gegenseitige Beckenschaufel fest.
    Auf der Seite der verkürzten Adduktoren ist die Abspreizung der gebeugten Hüfte vermindert.
    Prinzipiell kann aber auch eine gegenseitige oder beidseitige Verspannung der Hüftmuskeln vorliegen. Bei leichterem Stress verkrampfen sich meist nur die Adduktoren rechts.

 

Die Ganzkörperverwringung (für Therapeuten)

Bei der häufigsten Form der Bv Gleichzeitig verdreht sich das Becken auch links nach vorne und unten und rechts nach hinten und unten. Ursächlich dafür sind links dominierend die Hüftbeuger verspannt und auf der Gegenseite dominierend der Quadratus lumborum mit der zwölften Rippe und die Hüftanspreizer oder Adduktoren. Beide zugehörigen Muskel-Faszienzüge entspringen in der Körpermitte und ziehen über das Becken zu den Füßen. Entsprechend sind beide Beine nach rechts verdreht, was zu einer gegenläufigen Ausrichtung der Bein- und Fußgelenke führt.
In Folge der Drehung des Beckens ist auch die gesamte Wirbelsäule bei der o.g. Konstellation mit Hüftbeugerverspannung links und Lendenmuskel- und Hüftanspreizerverspannung rechts typischerweise nach rechts und hinten gedreht, einschließlich des Beckens am re. ISG und der zwölften Rippe und links zumindest faszial nach vorne. Nach Lösung der Faszienspannung möchte aber auch das linke Becken in der Regel nach hinten entlastet werden.
Der oberste Halswirbel dagegen, der Atlas, wird durch die Fortsetzung des rechten Adduktorenzuges über die schrägen Bauchmuskeln nach rechts vorne gezogen und durch die Fortsetzung der zum Teil ebenfalls diagonal laufenden hinteren faszialen Züge nach links hinten gezogen, so dass normalerweise der linke Querfortsatz prominent hinter der Ohrmuschel zu tasten ist. Ist der Atlas jedoch nach rechts verzogen, deutet dies auf eine Unterbrechung der myofaszialen Längsbahnen, meist durch eine Blockade im Brustwirbelsäulenbereich. Vor jeder Atlasbehandlung muss erst der vordere fasziale Zug am Kopfnicker und dann der hintere fasziale Zug an den Nackenstreckern entlastet werden.
In der Mitte des Beckens vorne ist immer die Schambeinfuge blockiert und beidseits in Verlängerung der Faszienstränge oder myofaszialen Leitbahnen die Fußwurzelgelenke und zwar rechts meist im Sinne einer Drehung des Fußes nach innen und Verschiebung im Sprunggelenk nach hinten und links umgekehrt. Die Entlastung erfolgt jeweils durch Betonung des Musters, wie unsere Patienten dann individuell als Hausaufgabe lernen.
Irritation von Schlüsselgelenken, wie der 12. Rippe, des Atlas oder der Fußwurzelgelenke können aber auch ursächlich der Stress sein, der die Bv und alle weiteren Entgleisungen auslöst.

Stress als Ursache

Nicht nur übermäßiger und als unangenehm empfundener äußerer Stress belastet ihr System.

Die meisten Menschen leiden bereits lange unter einem inneren Stress durch alte Trauma- oder Überlastungsfolgen, z.B. in Form störender Narben, Fehlhaltung mit chronisch verspannten Faszien und blockierten Schlüsselgelenken , z.B. der Kopfgelenke, des Kiefers oder der Fußgelenke. Auch innere Organe, wie z.B. der Darm, können Ihr System stören.

Dadurch ist die Belastbarkeit für äußeren Stress herabgesetzt und der Körper dekompensiert schneller bei Überlastungen.  Dazu kann mechanischer Stress gehören, z.B. durch eine akute oder chronische Überlastung des Rückenstreckers durch Verheben oder Verkühlen, zu langem Sitzen oder Stehen, durch Kieferfehlstellungen oder Zahnspangen oder psychischer Stress.

Jeder Stress kann über die Hypothalamus- Hypophysen- Nebennierenachse das autonome Nervensystem überlasten und zur Bv führen. Auch energetische oder allergische Belastungen durch Fremdkörper, wie Nabelpiercings oder Ohrringe, sowie vor allem durch Störherde in Narben oder der Mandelregion können eine Bv auslösen.

Alte Traumata, aber auch der Alltagsstress können durch Speicherung von nicht verarbeiteten, emotionalen Schwingungen im Fasziensystem mit Auswirkung auf das energetische Umfeld des Körpers, der sogenannten Aura, Störherde hinterlassen, die unbemerkt Körper und Psyche belasten. Durch die Behandlung mit den Integrationstechniken lösen sich nicht nur die fasziale Ganzkörperverspannung und damit verbundene Bv sondern auch die unbewusst gespeicherten Emotionen.

Bei der Untersuchung löst sich die Bv immer wieder vorübergehend auf durch Entfernung störender Fremdkörper, direkte oder indirekte Berührung  störender  Narben, Organe oder Schlüsselgelenke oder Entlastung der Aura.

Bei der Behandlung zeigt sich ebenfalls nach der Entlastung jedes einzelnen Stressfaktors eine Auflösung der Bv.                                      Diese baut sich jedoch immer wieder auf, bis alle Stressfaktoren beseitigt sind.

Äußerer Stress kann jedoch über eine Überlastung des Sympathikus die inneren Stressfaktoren wieder aktivieren.                                     Das bemerken Sie an einem Wiederauftritt der Bv.

Durch die zu erlernenden Übungen, speziell die Nabelintegration, können Sie jedoch lernen Ihr System immer wieder zu entspannen.

Chronische Krankheiten, Fehlernährung oder lange andauernder physischer, Allergie bedingter, emotionaler oder elektromagnetischer Stress können über eine Verschlackung und Übersäuerung der bindegewebigen Grundsubstanz eine hartnäckige Regulationsstörung des vegetativen Nervensystems bedingen.  Die Bv löst sich dann entweder nicht vollständig oder auch nur kurz auf und eine Behandlung des Grundsystems, z.B. mit Ernährungsumstellung oder einer Veränderung der Arbeits- oder Lebenssituation ist anzustreben.

Auswirkungen von Stress und Beckenverwringung

Das vegetative oder autonome Nervensystem verliert seine physiologische Regulationsfähigkeit zwischen Leistungs- und Entspannungsmodus und verharrt meist im Anspannungsmodus (Sympathikotonus) , nach einer langen Stressphase ev. auch im Erschöpfungszustand.  In beiden Fällen leiden die vom Vagusnerven ( Parasympathikus) versorgten inneren Organe, das Immun- und Hormonsystem, einschließlich der Libido, die emotionale Schwingungsfähigkeit und geistige Kreativität.

Am Bewegungsapparat reagiert der Körper mit einer anhaltenden, meist asymmetrischen  Anspannung des gesamten Faszienapparates, die sich bei der Untersuchung meist an einer Beckenverwringung und / oder asymetrischen Verkürzung der Schulteranspreizer zeigt.

Die  korkenzieherartige Verwringung des Rumpfes und oft in der Folge oder zusätzlich vorhandene funktionelle Beinlängendifferenz, Fehlstellung und Verspannung der ISG und Kopfgelenke können Auswirkungen haben auf die Spannung der gesamtem Wirbelsäule und aller von der Wirbelsäule aus nervös versorgten Organe und Regionen.

Die Symptome können reichen von Kopf- und Nackenschmerzen mit Schwindel, Sehstörungen, Tinnitus, Schulter- und Armschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Beklemmungsgefühl im Brustkorb, Ober- oder Unterbauchbeschwerden bis zu akuten und chronischen Rücken-,Becken- und Beinschmerzen.

Erwachsene fast immer dabei belastungsabhängige Rücken- und oft Nacken-Kopfschmerzen oder zumindest eine eingeschränkt Belastbarkeit des Rückens. Der typische Anlaufschmerz im Rücken morgens oder nach längerem Sitzen verliert sich oft mit einer verbesserten Durchblutung der verkrampften Muskulatur durch Bewegung und Wärme. Der Belastungsschmerz nimmt meist bei Fehlhaltung vor allem langem Sitzen oder häufigem Bücken sowie schwerem Heben zu.

Kinder haben auf Grund der Flexibilität ihrer Faszien und Gelenke oft weniger ausgeprägte oder keine körperlichen Beschwerden, aber oft schon Haltungsstörungen, wie Beinlängendifferenzen, Rückenverkrümmungen (Skoliosen) oder psychische Beschwerden wie Verhaltensauffälligkeiten oder Lernstörungen.

Testen über die Bv

Um Ihr autonomes Nervensystem und das damit verbundene Fasziensystem zu entspannen und damit seine Regulationsfähigkeit wieder herzustellen, müssen Sie erst ein Mal feststellen, was Ihrem Körper Stress macht.

Die Integrale Orthopädie stellt dazu als einfaches, objektives und leicht reproduzierbares Testverfahren die Bv vor.                                   Diese löst sich nämlich jedes Mal vorübergehend kurz auf, wenn Sie einen Stressauslöser berühren. Anschließend müssen Sie diesen Stressfaktor dann natürlich noch, wie unten beschrieben, entlasten.  Der Körper besteht letztlich aus harmonisch miteinander schwingenden Atomen und Elektronen. Überlastete oder traumatisierte Körperregionen schwingen jedoch nicht harmonisch mit und können als sogenannter Störherd den Körper stören, bzw. stressen. Das merken Sie daran, dass sich die Bv direkt auflöst, wenn Sie deren unharmonische Schwingung mit der Hand abdecken, bzw. das Störfeld energetisch entlasten.

Typische Störherde sind die vordere Halsregion sowie Narben und traumatisierte Gelenke bzw. Faszien. Energetische Störfelder befinden sich in der Umgebung von überlasteten Schlüsselzonen, wie Störherden oder vegetativen Nervengeflechten bzw. Energiezentren (Chakren).

Zum Testen von Störherden oder Überlastungszonen legen Sie eine Hand quer vorne auf den Hals, komplett auf eine Narbe ( ggf. zwei Hände benutzen) oder einen Finger  an ein vermutetes, störendes  Schlüsselgelenk, z.B. die Kopfgelenke ( Hand quer unter den Nacken oder Finger unter dem Ohr an den Atlasquerfortsatz) oder Kiefergelenke oder ein Organ, (z.B. Darm: zwei Hände auf den Bauch)  und überprüfen, ob sich in diesem Augenblick die Bv auflöst. Umgekehrt führt das Berühren einer Belastungszone bei entspanntem Becken zur Auslösung einer Bv.

Das Testen von energetischen Störherden erfolgt gleichzeitig mit der Behandlung (s.u.), da sich die Bv erst nach Auflösung des störenden elektromagnetischen Schwingungsmusters auflöst.

Vorgehensweise zum Testen

Zunächst überprüfen Sie, ob eine Bv vorliegt. Differentialdiagnostisch ist dabei eine Hüftarthrose mit fester Bewegungseinschränkung der Hüfte in allen Richtungen sowie für die Adduktoren der Einfluss einer Schambeinfugen- und einer ISG-Blockade auszuschließen. Auch ein Flüssigkeitsmangel kann eine Bv auslösen. Ggf. testen Sie dies auch bzw. trinken Sie gleich etwas Wasser.

Dann stellen Sie nacheinander alle an der Bv beteiligten Störherde bzw. Schwachstellen fest.

Fremdkörper: Legen Sie falls vorhanden nacheinander Ohrringe ( liegen ev. auf Akupunkturpunkt), eine geschlossene Halsketteaus Metall ( stören ev. durch Unterbrechung des Energieflusses in den Meridianen) oder eine Brille mit Metallbügel ( stört ev. durch Verbindung der beiden Gehirnhälften) ab und kontrollieren Sie jeweils danach Ihr Becken. Ein Nabelpiercing stört immer und wenn Sie es trotzdem behalten wollen, brauchen Sie gar nicht weiter zu lesen. Die anderen Fremdkörper stören Sie vielleicht nicht mehr so, wenn Sie alle anderen Stressfaktoren entlastet haben, denn mit einem gewissen Stresslevel kann Ihr System meist umgehen.

Vorderer Hals: Legen Sie oder Ihr Partner bzw. Patient eine Hand quer unter das Kinn auf den Hals und überprüfen erneut die Bv.

Kiefer: Berühren Sie ein Kiefergelenk und testen Sie erneut. Stört Ihr Kiefer, testen Sie die entlastende Verschieberichtung. Zum Testen einer Aufbissschiene entlasten Sie komplett Ihr Becken und testen Sie dann die Schiene.

Narben: Decken Sie eine Narbe komplett mit den Händen ab und testen Sie erneut.  Alternativ können Sie zum Testen und anbehandeln eine Narbe auch mit einem einfachen roten Laserpointer bestrahlen. Vergessen Sie nicht die Weisheitszähne oder Nasenscheidewand. Das Abdecken funktioniert auch durch die Körperschichten, wie an den Mandeln oder einer Dammschnittnarbe.

Energetisch störende Narben: Führt das Abdecken einer Narbe nicht zu einer Entlastung oder ist die Annäherung oder Berührung einer Narbe bereits unangenehm, suchen Sie den Abstand aus dem heraus Sie Ihre Hand bzw. die Ihres Behandlers im Körper als Bedrängung oder Auslöser von Symptomen spüren. Halten Sie dann knapp jenseits dieses Abstandes die Hand schräg und lassen Sie den Druck in Ihrem Energiefeld abfließen.  Meist lösen sich dabei auch zum Traumazeitpunkt nicht verarbeitete, seitdem im Unterbewusstsein, bzw. im Fasziensystem gespeicherte Emotionen. Wenn Sie keinen Druck mehr spüren, so etwa nach ein bis zwei Minuten, testen Sie erneut.

Schlüsselgelenke:

  • Atlas: Legen Sie eine Hand quer unter den Nacken oder berühren Sie den Atlasquerfortsatz unter dem Ohr mit einem Finger.
  • Chronische Irritationen: Legen Sie eine Hand auf einen chronisch blockierten Wirbel oder ein chronisch krankes oder instabiles Gelenk. Vergessen Sie die wichtigen Fußwurzelgelenke nicht.
  • Energetisch störende Schlüsselzonen: Diese behandeln Sie wie energetisch störende Narben.

Behandlung mit Integrationstechniken

1. Schlüsselzonenintegration im vegetativen Nervensystem 

1. 1. Nabel-Halsintegration
Die wichtigste Entspannungsübung bei Stress verbindet eine Entlastung des Fasziensystems über ihren zentralen Aufhängepunkt, den Nabel, mit einer Entlastung des vegetativen Nervensystems über eine Entstörung von Mandeln, bzw. Mandelnarben und Schilddrüse sowie eine örtliche Anregung des Hauptnerven des parasympathischen Nervensystems, des Vagus.

Dazu liegt eine Hand entspannt auf dem Bauch und der Mittelfinger schiebt den Nabel so sanft wie möglich in die Richtung mit dem geringsten Widerstand. Die andere Hand liegt quer unter dem Unterkiefer am Hals.

1.2. Nabel-Hals-Kieferintegration
Führt diese Technik nur zu einer kurzfristigen Auflösung der Bv kann durch Berührung des Kiefergelenkes, Biss auf zwei Watteröllchen oder leichtes Schieben des Unterkiefers nacheinander nach beiden Seiten eine ursächliche Mitwirkung des Kiefers als Hinweis auf eine Craniomandibuläre Dysfunktion auf die Bv festgestellt bzw. ausgeschlossen werden.
Bei Entspannung des Kiefers durch Links- bzw. Rechtsschub des Unterkiefers kann dieser gleichzeitig mit der ersten Übung durch Schub des Daumens oder Mittelfingers entlastet werden oder auch separat durch Schub des Unterkiefers mit einer Hand in die entlastende Richtung bei gleichzeitiger Nabelentlastung. Anschließend legen Sie beide Hände auf die Kieferregion und halten den Unterkiefer sanft in die angenehme Richtung.

1.3. Nabel-Narbenintegration
Kommt es erneut nach kurzer Zeit zur Bv und Sie haben Narben am Körper, können Sie diese wie folgt untersuchen und behandeln.
Narben können durch ein körperfremdes Schwingungsmuster den Körper auf Dauer irritieren und damit als Stressfaktor wirken.

Ob eine Narbe stört oder wieder stört, können Sie über die Bv feststellen. In dem Moment, da sie die Narbe komplett mit der Hand oder den Händen abdecken und damit die störende Schwingung der Narbe aufheben, löst sich die Bv.  Diese Narbe müssen Sie dann, wie im Folgenden beschrieben entstören.

Sind Narben vorhanden, werden sie in ihrem ganzen Verlauf nach und nach sehr sanft für einige Minuten vom Patienten oder Therapeuten mit den Fingerspitzen in die angenehme Richtung, die auch den geringsten Widerstand zeigt, verschoben. Gleichzeitig entspannt der Patient mit einem Finger der Bauchnabel. Für die Wiederholungsbehandlung reicht es meist die Narbe mit einer Hand abzudecken und ganz leicht in die freie Richtung zu schieben, während ein Finger der anderen Hand den Nabel entspannt.  Auch tiefe Narben, wie nach Mandelop. oder Dammriss oder im Bauchfell nach Blinddarmop. oder Kaiserschnittt können durch längeres Auflegen der Hand mit Verlagerung der Aufmerksamkeit in die Tiefe auf diese Weise entstört werden, wie sich jeweils an einer Auflösung der Bv zeigt.

Bei besonders stark traumatisierten oder sehr sensiblen Narben wartet die leicht schräg gehaltene Hand des Behandlers in dem Abstand zum Körper, den der Patient noch als angenehm spürt, bis die leichte Spannung zwischen Therapeutenhand und Narbe nachlässt, während gleichzeitig vom Patienten eine Nabelintegration, am besten als Verbindung des Nabels mit der zugehörigen Schmerzzone  durchgeführt wird. Der Abstand kann je nach Traumatisierung zwischen einigen Metern und ca. fünfzig Zentimetern variieren.

Auch der Nabel kann als „Urnarbe“ energetisch stören, z.B. nach Stress vor und während der eigenen Entbindung, aber auch durch spätere emotionale Traumata. Meist wir die Berührung dann als sehr unangenehm empfunden. Die Behandlung erfolgt analog mit der schräg gehaltenen Hand über dem Nabel in dem Abstand,  den der Patient die Hand gerade eben noch fühlen und noch gut tolerieren kann. Erst wenn der Druck  und die oft damit verbundenen, nicht verarbeiteten  Emotionen abgeflossen sind, kann die weitere Nabelintegration erfolgen.

Ist die Bv dauerhaft aufgelöst, können Sie zur Behandlung von verbliebenen Schmerzen und Verspannungen übergehen. Tritt die Bv trotzdem wieder auf kann dies auch an der chronischen Blockade eines Schlüsselgelenkes liegen.

1.4. Überlastung der Augen und Ohren  

Auch eine Überlastung der Augen oder Ohren kann, bei Vorliegen einer entsprechenden Schwäche mit Benutzung einer Seh- oder Hörhilfe  eine Bv auslösen. Testen Sie dazu Ihr Becken bei gleichzeitigem Auflegen der Hände auf die Augen, bzw. Berührung Ihres Gehörganges mit den Fingern. Zur Entlastung der Augenmuskeln legen Sie beide Handballen für eine Weile sanft auf die Augen, ggf. mit sanftem Schub in die angenehme Richtung. Sie können auch nacheinander beide Augen mit dem Nabel verbinden. Oft liegt auch schon eine Belastung des energetischen Umfeldes der Augen vor. Um dies festzustellen nähern Sie beide Handflächen aus dem größtmöglichen Abstand an Ihre Augen an. Spüren Sie eine leichte Spannung auf den Augen, oder gar eine Zunahme irgendwelcher Symptome, öffnen Sie die Hände leicht, damit der Druck abfließen kann und kontrollieren Sie zur Bestätigung eines Zusammenhanges direkt danach Ihr Becken. Die energetische Testung und Entlastung der Ohren erfolgt analog. Beide Organe können auch emotional oder energetisch belastet sein, durch Hören oder Sehen von belastenden Erlebnissen oder nach Operationen.

2. Schlüssel- und Schmerzzonenintegration im Fasziensystem 

Auch traumatisierte Schlüsselgelenke können eine Bv auslösen. Das erkennen Sie an einer vorübergehenden Entspannung des Beckens bei Berührung. Zur Vorbereitung einer Behandlung dieser Gelenke können Sie wieder eine Verbindung mit dem Nabel anwenden. Anschließend ist jedoch meist noch eine am besten sanfte manuelle Behandlung erforderlich.

Zur Vorbereitung  wird mit einem Finger wieder der Nabel so zart wie möglich in die spannungsfreieste und angenehmste Richtung geschoben. Die Position wird einige Minuten gehalten. Die andere Hand legen Sie an die gefundenen Schlüsselgelenke bzw.  überall dorthin, wo Sie Schmerzen und Verspannungen haben.

2.1. Flankengriff

Bei der ersten Position der Nabelintegration mit gleichzeitigem Flankengriff liegt die Handfläche hinten auf dem tiefen Lendenmuskel (Quadratus lumborum) und der großen Rückenfaszie sowie den Nieren und Nebennieren zwischen Rippen und Becken. Bei entsprechendem Druckschmerz der untersten Rippe kann er diese auch ein wenig nach hinten schieben.  Nach etwa einer Minute kann die Hand auch etwas tiefer rutschen, so dass der Daumen den vorderen Beckenkamm ein wenig nach hinten drehen kann, um das ISG zu entlasten.

2.2. Orthobionomische Schlüsselgelenksintegration 

a Kreuzbeinintegration
Für die Lösung von LWS- und ISG-Blockaden und Verspannungen der hinteren Beckenregion wird die auf ortho-bionomischen Prinzipien beruhende  Kreuzbeinintegrationstechnik vorgestellt:
Dazu werden in Bauchlage die Beckenknochen jeweils zu dem irritierten LWS-Gelenk bzw. ISG und dem verspannten quadratischen Lendenmuskel angehoben, bis sich die druckschmerzhafte Verspannung dort auflöst und anschließend vorn mit einem Kissen unterlagert. Dadurch wird das Darmbein leicht nach hinten geschoben. Anschließend wird das Kreuzbein sanft in die angenehmste Richtung verschoben. Dazu wird der Handballen handbreit über der Gesäßfalte auf das Kreuzbein gelegt und ein Verspannungspunkt über dem ISG oder der Gesäßmuskulatur mit einem Finger der anderen Hand gedrückt. Wird das Kreuzbein in die richtige Richtung geschoben, verschwindet in der Regel der Schmerz über dem Verspannungspunkt. Zunächst wird ein Kippen der unteren Kreuzbeinspitze nach hinten und unten in Richtung Steißbein mit einem Kippen der oberen Kreuzbeinbasis zum Bauch hin verglichen. Die angenehmere Position wird dann ca. 2 Minuten sanft gehalten. Anschließend kann der positive Effekt eines seitlichen Kippens des Kreuzbeins überprüft werden. Besteht noch eine Verspannung in der Lendenmuskulatur (Quadratus lumborum) kann das Gesäß zu diesem Punkt hin geschoben und ggf. gleichzeitig eine Verspannung der zwölften Rippe durch Schub in die freie Richtung entlastet werden. Diese ist meist rechts nach hinten zum Rücken und links ggf. auch nach vorn zum Bauchnabel. Besteht noch eine druckschmerzhafte Verspannung im Gesäßbereich (Piriformis) wird mit einem Kissen unter der gegenseitigen Hüfte das Gesäß zum Kreuzbein geschoben.

b. Atlasintegration 

Zur Entlastung der vorderen Faszien-Muskelverbindungen, speziell des Kopfnickers, legen Sie ein hohes Kissen unter den Kopf und schieben erst das linke, dann das rechte Ohr in Richtung des Brustbeins. Zur Entlastung der Hinterhauptsmuskeln und hinteren Faszienzügel sowie Zentrierung des Atlas legen Sie ein flaches Kissen unter den oberen Brustkorb. Ertasten Sie mit einem Finger die meist links prominente Querfortsatzspitze des Atlas in einer kleinen Kuhle unter dem Ohr und überstrecken Sie mit der anderen Hand Ihren Kopf („Glattstreichen Ihrer Stirnfalten“) , so dass Sie Ihren Tastfinger am Atlasquerfortsatz nicht mehr spüren. Halten Sie die Position eine Weile und wiederholen Sie ggf. die Prozedur rechts, falls dort auch ein Druckschmerz zu tasten ist. Anschließend verweilt eine Hand quer unter dem Nacken mit der Kleinfingerseite unter dem Hinterhauptsknochen und die andere Hand entlastet den Nabel.

c. Vordere Beckenintegration 
Die Symphyse oder Schambeinfuge findet man durch Druck von oben, vorn auf Mitte des Beckenknochens. Bei der Bv verdreht sich das Becken um die Symphyse und es verbleibt eine druckschmerzhafte Verspannung, mit Auswirkung auf die beiden hinteren Beckengelenke, die ISG sowie den Beckenboden und über die Adduktoren auf die Knie und über die Bauchfaszien auf die Schulter- Nackenregion. Zur Entlastung legen Sie ein Kissen unter die Beckenhälfte, deren Erhöhung den Druckschmerz entlastet.  Sie können das auch gleichzeitig mit der Nabelintegration machen, am besten jedenfalls vor der ISG- Behandlung.

Nicht nur ein verspannter Rückenstrecker oder Hüftbeuger oder ein blockiertes ISG, sondern auch ein „verrenktes“ Hüftgelenk kann für Schmerzen im Gesäßbereich und eine funktionelle Beinlängendifferenz  verantwortlich sein, in diesem Fall für eine scheinbare Beinverlängerung. Die Behandlung erfolgt nach Dorn durch Strecken des, in Hüfte und Knie rechtwinklig gebeugten Beines gegen Widerstand eines hüftnah um den Oberschenkel geführten, von beiden Seiten nach oben gehaltenen Bandes
(z.B. Bademantelgürtel oder Terraband).

Ein wichtiger Schlüsselpunkt im Fasziensystem, nicht nur bei Schmerzen im Leistenbereich, ist die vordere Beckenkammregion als Verbindungspunkt von Kniestreckern, Hüftbeuger (Darmbeinmuskel) und schräger Bauchmuskulatur. Die Entlastung erfolgt durch Schub, der in Hüften und Knie gebeugten Beine zur Leiste hin.

3. Energetische und emotionale Schlüsselzonenintegration 

a. Alltagsstress 

Für die Entlastung vom emotionalen Alltagsstress reicht es beide Hände an die jeweilige Stresszone , z.B. über dem Kopf, vor dem Hals-Brustbereich oder vor dem Bauch kreisförmig anzunähern bis an den Rand der Grenze, wo ein Druck auf den Körper spürbar wird und nach vorne geöffnet zu halten, damit sich die übermäßige Spannung lösen kann. Bei der Entlastung kann man oft genau spüren, welcher emotionale Stress sich entlädt. Oft sind es die Probleme oder Sorgen anderer Menschen, die mit unserem Fasziensystem in Resonanz gekommen sind und uns nun unbewusst belasten. Es empfiehlt sich diese Entlastung vor den übrigen Integrationstechniken durchzuführen.

b. Traumata 

Traumata hinterlassen oft Spuren im Bindegewebe, insbesondere in Narben und Faszien, aber auch oft im Energiefeld des Körpers, der sogenannten Aura. Eine Belastung der Aura erkennen Sie durch langsames Annähern einer Hand an die vermutete Belastungszone und Verweilen mit leichter Schrägstellung der Hand genau jenseits der Grenze, an der die Annäherung der Hand nicht mehr als unangenehm empfunden wird.
Bei der Traumabehandlung kann dieser Abstand auch Mal mehrere Meter betragen und die Diagnostik und Behandlung ist dann nur einen Partner oder Therapeuten möglich. Frei werdende Emotionen geben dann jeweils einen Hinweis darauf, was Sie belastet hat. So hilft die Integrale Behandlung die gestauten, zum Trauma- oder Stresszeitpunkt verdrängten Emotionen bewusst zu machen, zu lösen und zu integrieren. Dadurch werden Sie auch emotional wieder schwingungsfähiger und insgesamt belastbarer.

4. Sonstige Stressfolgen bei Überlastung des vegetativen Nervensystem
Das vegetative Nervensystem steuert alle unbewussten Körperfunktion, wie Herz-Kreislauf- oder Darm- und Drüsentätigkeiten, aber auch die Gehirndurchblutung und Zellneubildung. Die Regulation zwischen Leistungsmodus oder Sympatikotonus, sowie Entspannungsmodus oder Parasympatiko- b.z.w. Vagotonus erfolgt über das vegetative Nervengeflecht im Oberbauch, das Sonnengeflecht und über die Nebennieren.
Die Übertragung von körperinternen Informationen geschieht sowohl über das Nervensystem und hormonell über den Blutkreislauf, als auch über die Zwischenzellsubstanz, das sogenannte Grundsystem nach Pischinger und das Fasziennetz.
Faszien überziehen als dünne Bindgewebshaut alle Organe und Muskeln. Dem Nabel kommt dabei als wichtigster vorderer Aufhängungspunkt des Fasziensystems mit Bezug zu den Stressorganen und dem Sonnengeflecht im Oberbauch sowie zur großen Rückenfaszie eine zentrale Rolle zu. Übermäßiger Stress kann zu einer Regulationsstörung des vegetativen Nervensystems führen.
Mögliche Folgen außerhalb des Bewegungsapparates sind ein geschwächtes Immunsystem, Arteriosklerose und erhöhtes Herzinfarktrisiko,Magen-Darmgeschwüre, chron.Müdigkeit, Libidoverlust und andere psychosomatische Erkrankungen sowie ein beschleunigter Alterungsprozess. und Ihre vegetative und hormonelle Regulationsfähigkeit und damit Ihre Selbstheilungskräfte werden angeregt. Die Integrationstechniken können dadurch jede andere Therapie, einschließlich einer psychotherapeutischen Therapie unterstützen.  Zur Befreiung des Energiefluß und Entschlackung des bindegewebigen Grundsystems kann auch eine Ernährungsumstellung, eine orthomolekulare Behandlung, eine Akupunktur auf Basis der TCM oder eine Neuraltherapie hilfreich sein.

5. Craniomandibuläre Dysfunktion
Testen Sie Ihre Aufbissschiene hilft oder eher stört, testen Sie am besten erst zu Beginn und dann noch Mal zu Abschluss Ihrer Selbst- Behandlung. Testen Sie Ihr Becken zunächst ohne Schiene und schauen Sie dann, ob Ihre Schiene das Becken entspannt oder die Spannung vielleicht sogar noch zu nimmt. Dann behandeln Sie sich oder Ihren Patienten wie beschrieben bis das Becken entspannt ist und testen dann erneut die Auswirkung der Schiene auf das Becken. Bleibt es entspannt oder entspannt es das Becken noch zusätzlich, ist die Schiene eine Hilfe. Führt eine leichte seitliche Verschiebung mit und ohne Schiene noch zu einer Entspannung des Beckens, praktizieren Sie regelmäßig die oben beschriebene Version der Nabel-Hals-Kieferintegration und teilen Sie Ihre Beobachtung Ihrem Zahnarzt mit.

6. Die Beckenverwringung als Stressanzeiger
Immer wenn Ihr Körper vegetatives Nervensystem übermäßig gestresst ist, verspannt sich auch Ihre Hüftmuskulatur im Sinne einer vollständigen oder teilweisen Beckenverwringung. Dabei spielt es keine Rolle,ob es sich um psychischen oder körperlichen Stress handelt. So können z.B. das unbewusste Schonhinken nach einer Fußverrenkung, eine allergene Belastung durch Pollen, Hausstaub, Milben oder Nahrungsmittel, ein ungünstiger Bettplatz, eine anhaltende, übermäßige Strahlenbelastung durch Elektrosmog aber auch ein bewusster oder unbewusster Ärger zu einer Beckenverwringung führen.

Wenn Sie regelmäßig Ihre Beckenmuskeln wie beschrieben testen, erkennen Sie was Ihnen Stress bereitet und wann Sie wieder Ihre Nabel- und ggf. Narbenintegration durchführen sollten.

7. Nachbehandlung
Die regelmäßige Durchführung von Nabel- und Narbenintegration, v.a. nach Stress unterstützt die Entspannung und damit Regulationsfähigkeit des vegetative Nervensystem. Klinisch zeigt sich das an der Auflösung der Beckenverwringung und Entspannung von schmerzhaften Muskelverspannungen und therapeutisch an einer verbesserten Ansprechbarkeit auf Behandlungsangebote wie manuelle Therapie, Akupunktur etc. sowie einer Stabilisation des Entspannungs- und Gesundheitszustandes.

Denn nur im Entspannungszustand funktionieren die Selbstheilungs- und Regulationskräfte des Körpers sowie das Immunsystem harmonisch. Das heißt der Körper erholt sich schneller und wird leistungs- und erlebnisfähiger.

Auf ausreichendes Trinken vor und nach der Behandlung ist zu achten, sowie auf eine Entspannungsphase nach der Behandlung, um frei gewordenen Emotionen und der Regulationsreaktion des Körpers Raum und Zeit zu geben und Ihrer Batterie Zeit zu geben, dass sie sich wieder mit Botenstoffen auflädt.
Störende Fremdkörper sollten weitgehend v.a. nachts weggelassen werden.
Zumindest die Nabelintegration mit vorderem Hals- sowie Flankengriff sollte täglich angewandt werden und bei Hinweisen auf eine emotionale oder energetische Belastung sollten auch die Aura bzw. störende Narben mit behandelt werden.

 

Weitere Informationen auf unserer Webseite u.a. unter Integrale Orthopädie und in den Büchern:
Neue Chance gegen Schmerzen und demnächst: Heilung aus der Körpermitte

und in unseren Seminaren

Einen ortho-bionomischen Therapeuten in Ihrer Umgebung sowie Informationen zur Ausbildung in der Ortho-Bionomy finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Ortho-Bionomy unter www.dgob.info