Therapieverfahren – Wege zurück zur inneren Ordnung
1. Sanfte Osteopathie – wenn der Körper wieder atmen darf
Die Osteopathie sieht den Menschen als lebendige Einheit. Wenn wir unsere Grenzen überschreiten, verliert dieses System seinen Rhythmus – Muskeln spannen, Faszien verhärten, Gelenke blockieren.
Die sanfte Osteopathie bietet dem Körper Räume der Entlastung an: schmerzfreie Positionen, in denen er selbst beginnt, seine Ordnung wiederzufinden.
Mit feinen Positionierungen, rhythmischen Impulsen und achtsamer Berührung lösen sich Spannungen von innen heraus. Die Wirbelsäule, als zentrale Achse des Menschen, wird befreit – Kopf, Kiefer, Kreuzbein und Becken finden zurück in ihr Zusammenspiel.
Auch kraniosacrale Techniken beruhigen das Nervensystem, harmonisieren den inneren Rhythmus und schenken dem Körper neue Leichtigkeit.
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2. Ortho‑Bionomy – den Regeln des Lebens folgen
Ortho‑Bionomy geht davon aus, dass jedes Symptom ein Zeichen ist: Der Körper versucht, ein verlorenes Gleichgewicht zu schützen.
Der Therapeut folgt diesem Versuch, statt dagegen anzukämpfen. Er bietet Positionen an, in denen Muskeln, Faszien und Gelenke von selbst loslassen – wie ein Ast, der sich im Wind entspannt, wenn man ihn nicht mehr festhält.
Auf struktureller Ebene lösen sich Blockaden, auf funktioneller Ebene harmonisieren sich Bewegungen, auf energetischer Ebene klären sich Störfelder.
Und auf der informativen Ebene erinnert sich der Körper an seinen ursprünglichen Zustand von Heilsein.
Ortho‑Bionomy ist ein stilles Zurückfinden – in die eigene Mitte, in die eigene Natur.
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3. Neuraltherapie – das Nervensystem entlasten
Neuraltherapie versteht Gesundheit als Fähigkeit zur Anpassung. Wird diese Fähigkeit gestört – durch Stress, Narben, alte Verletzungen oder seelische Lasten – entstehen Störfelder, die den Körper ausbremsen.
Mit feinen Injektionen an Muskeln, Nerven, Gelenke oder Lymphzonen wird der Kreislauf aus Schmerz, Verspannung und Minderdurchblutung unterbrochen.
Die Muskulatur entspannt, das Gewebe wird warm, der Energiefluss klarer.
Manchmal zeigt sich ein verborgenes Störfeld im Kiefer, im Becken, im Darm oder in alten Narben – und erst seine Entlastung ermöglicht echte Heilung.
In der Integralen Orthopädie wird nur dort injiziert, wo es wirklich notwendig ist – der Körper soll nicht traumatisiert, sondern befreit werden.
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4. Akupunktur – den Fluss des Qi befreien
In der chinesischen Medizin bedeutet Gesundheit: freier Fluss. Qi bewegt sich zwischen Yin und Yang, zwischen Ruhe und Kraft. Wird dieser Fluss gestört – durch Stress, Narben, Blockaden oder emotionale Last – entsteht Schmerz.
Nach der Entlastung des vegetativen Nervensystems und der manuellen Lösung von Spannungen bringen feine Nadeln den Energiefluss wieder ins Gleichgewicht.
Sie lösen Stauungen in Muskeln, Faszien und Meridianen, beruhigen das Nervensystem und stärken die Selbstheilungskräfte.
Der Nabel spielt dabei eine besondere Rolle – als Zentrum des Fasziennetzes und Tor des Ursprungs‑Qi. Wird er entspannt, kann Energie wieder frei fließen: zum Bauch, zum Hals, zu den Nieren – dorthin, wo sie gebraucht wird.
Akupunktur verbindet Körper, Geist und Atem – und schenkt dem Menschen das Gefühl, wieder im eigenen Rhythmus zu stehen.
5. Integrale Orthopädie und Faszien Integrationstherapie (FIT)
Die Integrale Orthopädie versteht den Menschen als ein fein vernetztes System, in dem Körper, Faszien, Nervensystem und innere Haltung untrennbar miteinander verbunden sind.
Schmerz entsteht oft dort, wo dieses Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht geraten ist – durch Stress, alte Muster, Fehlhaltungen oder übersehene Belastungen.
FIT folgt einem einfachen Prinzip: den Körper nicht in ein Muster zwingen, sondern einzuladen, seine versteckten Spannungsursachen und Spannungsmuster zu entdecken und vielleicht auch loszulassen.
Durch sanfte Integrationstechniken wird Regulation des vegetativen Nervensystems unterstützt. Durch sanfte osteopathische Impulse aus der Ortho‑Bionomie findet der Körper zurück in seinen eigenen Rhythmus. Faszien entspannen, Gelenke richten sich aus, der Atem wird tiefer, die Selbstheilungskraft spürbar.
Bei Bedarf ergänzen Akupunktur, Neuraltherapie oder orthomolekulare Maßnahmen den Prozess – immer so wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Integrale Orthopädie ist ein Weg zurück zur inneren Ordnung:
ein Wiederfinden von Balance, Leichtigkeit und der Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu heilen.
