Der Integrale Stresstest
Der Stresstest zeigt, wie stark Ihr Körper unter Stress steht und welche Ebene zuerst entlastet werden muss, damit Ihr Nervensystem wieder entspannen kann.
Er basiert auf drei einfachen Reflexen – und einem Zeichen: der Beckenverwringung.
Prüfen Sie zunächst ihr Becken. Liegt eine Beckenverwringung oder sonstige Anspannung der Hüftbeuger oder Hüftanspreizer vor, befindet sich ihr vegetatives Nervensystem in einem Stresszustand. Ihr Entspannungs-und Regenerationsnerv, der Vagus, ist blockiert.
Die drei Stressreflexe
1. Nabelreflex – zeigt normalen Stress an
• Berühren Sie sanft Ihren Nabel.
• Wenn sich die Beckenverwringung sofort löst, funktioniert Ihr Nervensystem gut.
• Das bedeutet: Ihr Körper ist gestresst, aber regulierbar.

Bei Berührung des Nabels entspannen sich die Hüftanspreizer oder Adduktoren

Der Hüftbeuger entspannt bei der Nabelberührung nur unvollständig als Hinweis auf ein zusätzliches energetisches Störfeld
Der Nabel ist die zentrale Schaltstelle des Fasziensystems – deshalb reagiert der Körper hier am schnellsten.
2. Störherdreflex – zeigt Belastungen an
• Berühren Sie mögliche Störherde:
Halsregion, Narben, Kiefer, Atlas, ISG, schmerzhafte Gelenke.
• Wenn sich das Becken dabei löst, liegt dort ein Störherd vor, der die Entspannung des autonomen Nervensystems verhindert.
3. Störfeld- oder Aurareflex – zeigt ein übergeordnetes Stressfeld an
Wenn weder Nabel noch Störherde bei Berührung das Becken entspannen:
• Halten Sie oder bei größeren Abständen ihr Partner eine Hand in dem Abstand über den Nabel oder den Störherd, aus dem sie soeben gespürt wird, aber noch nicht unangenehm ist.
Löst sich die Beckenverwringung, liegt ein energetisches Stressfeld vor – oft durch unverarbeitete Emotionen oder starke Belastungen.
Halten Sie die Hand dann leicht geneigt, so lange bis die Spannung abgeflossen ist.

Die Adduktoren entspannen sich bei Halten der Hand an der Grenze des Störfeldes vor dem Hals.
Das heißt: Der Hals mit seinem dichten Vagusnetzwerk ist vermutlich emotional überlastet.
Zusammenfassung:
1. Beckenverwringung prüfen
über Hüftbeuger‑ und Adduktorentest
2. Nabel berühren
→ Löst sich das Becken?
3. Störherde testen
Hals, Narben, Kiefer, Atlas, ISG, Bauchraum
4. Aurareflex prüfen
Hand in Abstand über Nabel/Störherd halten
5. Auraentlastung durchführen, wenn nichts reagiert
Die Beckenverwringung ist normalerweise vorübergehend aufgelöst. Wenn sie wieder auftritt:
6. Erneut testen
Jetzt sollten Nabel‑ und Störherdreflex wieder funktionieren.
7.Dann mit Nabel-und Narbenintegration nacheinander die Störherde entlasten.
8.Im Alltag regelmäßig zumindest Nabel-Hals und Nabel-Flankenintegration und bei größeren Stress auch die Auraentlastung anwenden !
